Zemdil
Basler Fasnacht generiert über 29 Millionen Umsatz
Fachhochschule erhebt erstmals volkswirtschaftliche Daten
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Basel (sda) Die Basler Fasnacht 2004 hat Ausgaben von insgesamt
über 29 Mio. Fr. generiert. Das hat die am Mittwoch präsentierte
erste volkswirtschaftliche Erhebung zur Fasnacht ergeben. Da nicht
Alles erfasst wurde, dürften die realen Umsatze weit höher liegen.
Fünf Absolvierende der Fachhochschule beider Basel (FHBB) haben
im Auftrag des «Fasnachts-Comité» den dreitägigen Grossanlass unter
die pekuniäre Lupe genommen. Bei verschiedenen Befragungen trugen
über 1500 Antwortende zur Datenbasis bei; die Erkenntnisse daraus
wurden dann konservativ hochgerechnet, wie das Quintett erläuterte.
Die Gesamtaufwendungen der Fasnachts-Aktiven und -Gäste werden
auf 27,7 Mio. Fr. beziffert. Die Konsumation macht 13, 1 Mio. aus,
Vorbereitungskosten (z.B. Kostüme, ohne Instrumente-Kauf) 9,3 Mio.,
Fasnachtsveranstaltungen 4,8 Mio. Franken. Die Stadt-Hotellerie
(ohne Umland und nur an den drei Tagen) nimmt 480 000 Fr. ein.
Reale Zahlen höher
Zusätzlich wendete der Kanton (mit ÖV) knapp eine Mio. auf,
wobei der Polizeiaufwand ungenannt blieb. Medien gaben 450 000 Fr.
für ihre Fasnachtsberichterstattung aus. So summieren sich die
Fasnachts-Ausgaben unter dem Strich zu rund 29 Mio. Franken.
Vergleichszahlen zu anderen Schweizer Fasnachten seien nicht
greifbar.
Nicht erfasst hat die innert sieben Monaten entstandene FHBB-
Studie die schätzungsweise 8000 «wilden» Fasnachts-Aktiven ohne
Clique. Auch ist die Besucherzahl anhand von ÖV-Daten eher tief
angesetzt. Und diverse umsatzrelevante Aktivitäten ausserhalb der
«drey scheenschte Dääg» fielen ausser Betracht.
Ehrenamtliche 300 Vollstellen
Ein Comité-Vertreter wies überdies auf den sozialen Aspekt hin:
Organisierte Fasnächtler leisteten 512 600 Stunden ehrenamtliche
Arbeit. Die 300-Seiten-Studie bewertete diese nach einem Ansatz des
Bundes (35.60 Fr./Std.) mit 18,25 Mio. Franken. Die Stunden
entsprechen 300 Vollstellen, allein bei der Jugendarbeit 60.
Anders als die Ausgaben waren die Einnahmen aus der Fasnacht
nicht sauber abgrenzbar, wie es weiter heisst. So profitiert
jeweils die Gastronomie in der Innerstadt massiv, während Beizen in
Aussenquartieren leiden. - Die FHBB hat die Studie übrigens noch
nicht benotet; das Comité spricht von «sehr seriöser Arbeit.»
redangel
Mätzli hat geschrieben:Das ka nid syy. Ych bruuch jo scho ebbe 25 Millione fir Geträngg und Goschdymstoff!
und d Böödeli zem d Gedrängg ufsuuge, dr Wyss zem dr Spoitzkneebel z ööle....(nid nur zum Durscht lösche) sin do sicher au noni derbi