bani1
hi.
also, es geht um fogendes ;
eine bekannte von mir hat zwei pferde. sie reitet aber nur eines von den beiden, weil das andere sie schon des öfteren abgebuckelt hat und sie nun "angst" hat, dass das selbe wieder passiert.
das pferd (ein palomino) steht also seit ein paar jahren nur als beistellpferd auf der weide.
ich finde das sehr schade und möchte mich jetzt mit ihm beschäftigen.
vllt kann ich ihn in einem jahr oder so auch anfangen zu reiten, aber das ist nicht meine eigentliche absicht.
er ist ein tolles pferd und ich finde, auch er sollte ein wenig abwechslung im leben haben
ich wollte eventuell mit dem join up beginnen, da man da aber auch sehr viel falsch machen kann, und die besitzerin noch nichts davon gehört hat, lasse ich es lieber sein. ich will ja vertrauen aufbauen, und keine rangordnung
also mache ich bodenarbeit mit ihm. jetzt weiß ich aber sogut wie gar nicht, was ich da alles mit ihm machen kann bzw. soll.
habt ihr einige vorschläge, wie ich die bodenarbeit abwechslungsreich gestalten kann?
ich möchte ihn auch longieren, muss man da etwas besonderes beachten (könnte mir vorstellen, dass das schwieriger ist als es aussieht) ?
ich habe zwar schön öfters pferde longiert, aber diese waren gut ausgebildet.
bedanke mich schonmal im vorraus für eure hilfe
hab schon die suchfunktion benutzt, gegooglt usw. hab aber leider nichts gefunden, was mir wirklich weitergeholfen hat
lg, bani
PS: beim ersten mal geht die besitzerin mit mir auf den reitplatz und zeitg mir, was ich bei dem pferd beachten muss, bin also nicht ganz auf mich alleine gestellt
Secunda
Hallu
was gut ist um Vertrauen aufzubauen ist Dominanztraining, so komisch es sich anhört...Ich hab mit ganz leichten Übungen angefangen, so wie rückwärtstreten wenn ich mich umdrehe und ihm entgegenkomme, lostraben sobald ich lostrabe, vorhandwendungen, das Labyrinth... Aber ich würde ihn vorher immer erst ein bisschen Longieren...Ich weiß nicht, bei mir hat mir und ihm das immer eine gewisse Ruhe gegeben...
Du könntest auch zirzensische Lektionen machen...Aber die besser etwas später...
Was wahr ist dass Bodenarbeit gut fürs Vertrauen ist und die PFerde danach häufig auch leichter zu reiten sind. Bei mir war es so. Zumal er prima die Brücke von Bodenarbeit zu reiten gezogen hat, er hat sich nämlich gar nicht mehr getraut beim Galopp zu buckeln :teeth:
Wünsch dir viel Erfolg bleib aber vorsichtig
bani1
hey !
danke für deine antwort.
mir fallen von minute zu minute immer mehr fragen ein
naja, ich frag einfach mal
zum thema peitsche: ich bin eigentlich kein fan davon, da ich eher etwas mit körpersprache, vertrauen etc. bewirken will, und nicht mit dem "du-musst-das-machen-oder-es-gibt-ärger" -motto ....
kann ich die bodenarbeit bzw. das longieren auch ohne peitsche machen? okay, beim longieren wird die peitsche ja nur passiv genutzt, um ihm zu zeigen, welche gangart er gehen soll....aber das kann man bestimmt auch durch schnalzen bezwecken?
bei der bodenarbeit (also ohne longe) möchte ich auch nicht unbedingt eine peitsche verwenden. ich würde das so machen, das ich erst mal das führen übe, mit rückwärtsrichten. und dann, wenn wir schon ein wenig weiter sind, das rückwärtsrichten nur benutzen, wenn er etwas falsch macht, damit er auch unterscheiden kann, wenn etwas gut und "falsch" war. oder meint ihr, ich sollte überhaupt keine "strafe" anwenden und ihm nur durch loben klar machen, dass etwas gut war ? (auch wenn die peitsche nicht als strafe, sondern als hilfe dienen soll)
nächste frage: das knotenhalfter. brauche ich unbedingt eins, oder kann ich auch mit normalem halfter arbeiten? dass es besonderen druck ausübt, weiß ich, aber ob es auch ohne geht?
daraus folgt auch schon meine nächste frage: kann ich das halfter auch beim longieren benutzen? ich will ihn nicht mit der trense longieren, da ich ihm unnötig im maul "rumfuchteln" könnte. jetzt habe ich etwas von kappzaum (oder so ähnlich) gelesen, ist das unbedingt notwenig???
wenn ich mit ihm spazieren gehe, dann will ich möglichst das halfter nehmen, dass falls er sich erschrickt ich ihm nicht weh tue. (das spazieren gehen wird aber wahrscheinlich nicht demnächst sein, vorher müssen wir noch etwas üben )
so, jetzt fällt mir nichts mehr ein (war ja auch schon eine menge^^) .
lg, bani
bani1
"
Und was machst Du, wenn Du das Pferd später mal beim reiten rückwärts richten willst? Bei Rückwärtsrichten geht es nicht um Bestrafung, sondern um Gymnastizierung und Gehorsamsüberprüfung an den Hilfen! Wenn mein Pferd mal kiebig beim reiten ist, nutze ich Rückwärtsrichten um den Gehorsam an meinen Hilfen wieder zu erlangen - kommt aber auch auf die Situation an.
Beim Rückwärtsrichten kannst Du anfangs ruhig eine Gerte mitnehmen. Hilfmittel sollen nicht als Druckmittel, sondern wie der Name schon sagt, als Hilfe genutzt werden. Rückwärtsrichten soll vom Boden aus einfach den Respekt und Gehorsam.. hm wie soll ich sagen? Üben?
Klar, wenn ein Pferd eine Sache gut gemacht hat, dann wird es gelobt und vom Boden aus, kannst Du gut mit Leckerli üben, aber auch streicheln, kraulen, klopfen und die Stimme, eine Pause kann man ein Pferd loben.
Wann willst Du bestrafen? Bevor ich bestrafe überlege ich, warum das Pferd nicht mtiarbeitet, etwas falsch gemacht hat oder sich widersetzt. Hat das Pferd überhaupt verstanden, was ich von ihm wollte, ist das Pferd überhaupt in der Lage die Sache auszuführen? Ist das Pferd unter- oder überfordert oder hat es sogar Schmerzen dabei. Klar, wenn das Pferd anfängt rumzuspinnen und z.B. steigt gibts Ärger.. aber trotzdem muss man immer überlegen, warum das Pferd so gehandelt hat.
Außerdem ist es beim bestrafen super wichtig, es zum richtigen Zeitpunkt auszuführen. "
ich hab das bestrafen extra in anführungszeichen gesetzt. ich halte nichts von gewalt oder deresgleichen. das pferd soll das ganze machen, weil es ihm spass macht, aber da rückwärstrichten ein wenig gegen die natur ist, bin ich nciht so dafür.
wie du es machst finde ich es sehr schön, dass du nur mit lob arbeitest. das werde ich wohl auch tun
"Du kannst auch mit einem normalen Halfter arbeiten. Ich persönlich hab gar kein Knotenhalfter. Entweder ich longiere mit Trense oder einfach am Halfter.
Ich wüßte auch nicht ob die Knotenhalfter zum longieren geeignet sind. Und im Normalfall "fuchtelt" man mit der Trense nicht im Pferdemaul rum - ich weiß ja nicht wie Du longierst?? "
um gottes willen, bitte nicht denken, dass ich irgenteine wilde bin, die ihr pferd von hinten bis vorne quält. ich versuche meist, so viel wie möglich mit gefühl zu arbeiten. sachte, wie mein nachbar immer sagt
das "rumgefuchtele" war darauf bezogen, dass er sich eventuell erschrecken könnte, da der reitplatz draussen ist, und er sich dann am maul verletzen könnte.
ausserdem würde ich niemals mit dem knotenhalfter longieren, da habe ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt \n\n\n"Aber jetzt mal allgemein: Wie weit sind Deine Kenntnisse im Umgang mit Pferde und wie ist das Pferd im Umgang? So wie Du schreibst, stelle ich mir ein völlig unberechenbares, gefährliches Pferd vor... sollte das so sein, dann würde ich das Ganze lieber sein lassen und einen Fachmann ans Pferd lassen..."
ich habe seit 3 jahren mit pferden zu tun (nicht sonderlich lange, ich weiß ), aber bis jetzt kam ich mit jedem pferd in der halle sowie im gelände klar, und ich hatte so einige
bei dem pferd selbst war ich noch nicht. ich weiß nur, dass er gerne buckelt. aber das wäre (so wie es die besi schildert) auch schon das einzige "problem".
ich muss mir natürlich erst mal ein eindruck von ihm machen, aber wollte mich doch schon vorher mal informieren . *sich mal wieder dafür entschuldigt, dass ich mich falsch ausgedrückt hab*
nochmal, bitte nicht von mir denken, dass ich weiß gott wie unsanft bin! ich bin, wenn es um tiere geht, ein reinster engel, und könnte nie ein pferd absichtlich verletzen.
ausserdem bin ich ein kleiner perfektionist was tiere angeht, ok, was heißt perfektionist, ich will nichts falsch machen. nicht in dem sinne von streber, sondern in dem sinn, dass es nach dem wohl es pferdes geht.
ich bin also kein pferdeschinder, eher das gegenteil
Baileys
Hallo,
nein, ich denke nicht, dass Du schlecht mit Pferde umgehst... ich hatte nur so das Gefühl, dass Du Dir zu viele Gedanken machst, bzw. zweifle ich, ob Deine Erfahrung ausreichend ist...
Ich habe auf Deiner Nickpage gesehen, dass Du 13 Jahre alt ist... ich frage mich da auch, ob Du körperlich einem Pferd gewachsen bist? Klar selbst ein starker Mann kann ein Pferd im Ernstfall nicht mehr halten, aber bei Deinem Alter hätte ich schon Bedenken. Und wenn ein Pferd buckelt, sollte abgeklärt werden, warum es das tut und vor allem muss man wissen, wie man darauf reagieren muss. Und in bestimmten Fällen braucht ein Pferd auch mal nen Arschvoll... dafür können Pferde dann doch zu gefährlich werden. Ich habe dort auch meine Bedenken... ich weiß nicht ob Du die Situationen richtig einschätzen kannst... und wenn das nicht der Fall ist, kann sowas auch mal böse enden... Du musst schon wissen, wie Du dich in den verschiedenen situationen zu verhalten hast.
Zu dem Rückwärtsrichten: ich glaube nicht, dass Rückwärstrichten so gegen die Natur ist. In der Herde werden die Pferde auch zurück gewiesen... das gehört zur Rangordnung.
Wenn Du dann wirklich longieren solltest, dann benutze bitte Handschuhe. Wenn ein Pferd wirklich mal wegrennt und Dir flitzt die Longe durch die Hände kannst Du mit schönen Brandwunden rechnen...
Wie alt und groiß ist das Pferd denn um das Du Dich kümmern möchtest?