lisa19779
Hallo!
Ich habe ein kleines Problem und vielleicht findet sich hier jemand, dem es so ähnlich ging...
Wir haben seit Samstag eine 4 Monate alte Deutsche Schäferhündin. Unser 3, 5 jährige Sohn hat sich sehr gefreut und als wir sie zu uns brachten und sie aus der Garage ins Haus lockten, war er freudig dabei. Nun passierte es, dass sie sich auch so gefreut hat und zu ihm hingelaufen und aus Spieltrieb auf seine Schultern gesprungen ist. Sie hat ihm nicht weh getan, er ist auch nicht gefallen, aber seit dem hat er Angst vor ihr. Er wohnt jetzt eigentlich nur noch auf der Couch oder auf seinem hohen Sessel am Esstisch. Stelle ich ihn auf den Boden und die Hündin kommt vielleicht auch noch her, wird er ziemlich hysterisch. Wenn er aber auf der Couch ist, spricht er auch mit ihr und lacht, wenn wir mit ihr spielen. Es kann ja nun nicht so weiter gehen, dass er zu Hause Angst hat und sich nicht mehr auf den Boden traut. Wenn er wo hin will, will er hingetragen werden...
Dazu muß ich sagen, dass unser Sohn von Haus aus ziemlich ängstlich ist, woher auch immer er das hat, denn dramatische Erlebnisse gab es nie. Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich ihn an sie ranführen kann, dass er sich langsam gewöhnt? Denn alles Reden, dass er keine Angst haben muß waren bisher wirkungslos. Er sagt auch, dass er sie lieb findet, aber in die Nähe darf sie nicht kommen.
Danke im Voraus für Euro Tipps! Liebe Grüße, Lisa
meise_07
Vielleicht können die beiden sich einfach langsam wieder etwas annähern. Lass die beiden Spielen, er kann ja von der Couch aus ein Bällchen werfen und sie soll es holen.
So bekommt er vielleicht wieder Vertrauen zu ihr und traut sich von selbst wieder auf den Boden. Ansonsten sprich nochmal mit deinem Kleinen und sag ihm, dass die Hündin ihm nicht weh tun wollte, dass sie sich nur gefreut hat.
lisa19779
Ich hab gestern wieder versucht mit ihm an der Hand langsam an ihr vorbei zu gehen. Sie kam vorsichtig her, wollte nur schnuppern. er hat hysterisch geschrien, dann hat sie gewedelt und die Pfote auf seinen Bauch gelegt. Dann lief er schreiend davon, sie natürlich freudig hinterher. Naja, das ging nach hinten los....
Hab aber auch nun schon so ein bißchen im Internet regagiert, das Problem dürfte es tatsächlich öfter geben, nämlich genau in der Form und das gibt sich einfach mit der Zeit, wenn sich beide aneinander gewöhnt haben. Ab Samstag sind wir im Welpentraining, da werd ich das Problem mal ansprechen und die Gattin eines Arbeitskollegen von mir ist Familientherapeutin und Kinderpsychologin, vielleicht gibts da noch Tipps...
Unser Kind war halt nur den ruhigen großen Älteren gewohnt, der leider vor 2 Monaten starb. Ich dachte eig, er wird viel Freude haben mit einem Welpen, der auch mit ihm spielt. Naja, wird schon werden. Auf jeden Fall vielen Dank für die Antwort!:knuddel:
Orlean
Ich würde mal damit anfangen, dass DU die Grenze die dein Sohn dir setzt akzeptierst. Er will nicht das sie in seine Nähe kommt, nimm ihn erst mal ernst und akzeptiere das. Lass sie nicht mehr zu ihm. Er wird merken, dass sie lieb ist und nichts macht, aber wie soll er das lernen, wenn sie immer so aufdringlich ist und so fühlt es sich für ihn an.
Der erste Kontakt war für den Kleinen eine Katastrophe, seine Eltern lassen es zu, dass ein für ihn völlig fremder Hund einfach auf ihn zu rennt und ihn anspringt. Er ist 3, 5 da ist für ihn eine Welt zusammengebrochen, er kann das noch nicht sehen, dass es nicht schlimm ist.
Frag ihm zwischendurch ob er ihr mal Leckerchen geben möchte oder ihr ein Spie
Zeug geben will. Er kann es ihr ja auch einfach hinwerfen und halte sie zur Not mit einer Hausleine zurück.
Er wird auf sie zugehen und nicht andersherum.